Innovation in motion

Pfeifer-Standort Uelzen

Vielfältige Innovationskraft

Das holzverarbeitende Unternehmen am Uelzener Hafen verzeichnet sichtbare Fortschritte beim Bemühen um noch mehr Nachhaltigkeit. Mitte diesen Jahres nimmt die Altholzrecyclinganlage den Betrieb auf. Bereits eingetroffen ist der konzernweit ausgelobte Wanderpokal für „Die beste Idee 2023“, welche ein Uelzener Mitarbeiter eingereicht hatte. Die prämierte Energiesparmaßnahme leistet einen bedeutenden Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung des Standorts sowie der gesamten Unternehmensgruppe.

Sebastian Schulz, Produktionsleiter Altholz in Uelzen, rechnet mit einer Inbetriebnahme der Altholzrecyclinganlage Mitte des Jahres 2024.

 
 

Rund um das 30-Jahr-Jubiläum des Uelzener Standorts, welches 2022 begangen wurde, hatte Pfeifer ein millionenschweres Investitionspaket für den Ausbau und die langfristige Absicherung des Werks geschnürt. Ein Vorzeigeprojekt steht aktuell kurz vor der Vollendung: Die neue Altholzrecyclinganlage wird Mitte des Jahres 2024 starten und einen wichtigen Schritt in Richtung Ressourcenschonung und Kreislaufwirtschaft setzen. „Das Herzstück der Anlage, der Recyclingturm, ist bereits fertiggestellt. Es fehlen nur noch einige kleinere Arbeiten, bis wir die ersten ausgemusterten Holzprodukte entgegennehmen können“, berichtet Sebastian Schulz, Produktionsleiter Altholz bei Pfeifer in Uelzen.

Die neue Altholzrecyclinganlage setzt einen wichtigen Schritt in Richtung Kreislaufwirtschaft.

 
 

Wertvolles Altholz recyclen

Die Altholzverordnung legt strenge Regeln fest, welche Materialien wiederverwertet werden können. Pfeifer setzt ausschließlich auf Altholz der höchsten Güteklassen. „Neben einer Sichtkontrolle bei der Zufahrt werden die angelieferten Rohstoffe auch auf Schadstoffe überprüft“, erklärt Schulz das Prozedere. Fremdstoffe wie Kunststoffe und Metalle werden im sogenannten Reinigungsturm aussortiert und der Wiederverwertung zugeführt. Nach dem Sortierungsprozess wird das Holz in Silos aufgefangen und zerkleinert, getrocknet und gemischt. In der Folge verarbeiten wir die Späne zu standardisierten Pressspan-Palettenklötzen für den Palettenbau. Das Altholz stammt bevorzugt aus der Region, was den ökologischen Fußabdruck des Produkts weiter verkleinert.

Pressspan-Palettenklötze verkörpern den intelligenten und effizienten Umgang mit Ressourcen.

 
 

Mitarbeiter liefert preisgekrönte Idee

Neben solchen Großprojekten fördert Pfeifer auch die Innovation im Kleinen. So sind im Rahmen des konzernweiten Ideenmanagements alle 2.600 Mitarbeiter:innen der Gruppe aufgerufen, ihre Ideen und Verbesserungen für das Unternehmen einzureichen. Als Anreiz wurde ein Wanderpokal kreiert, um einmal jährlich den besten Vorschlag zu prämieren.

„Wir sind stolz, dass wir mit einer Idee aus dem Bereich Instandhaltung gleich bei der ersten Verleihung den Pokal nach Uelzen holen konnten“, freut sich Werksleiter Tobias Keller. Betriebselektriker Michael Christoph hat eine innovative Methode zur effizienteren Nutzung von Ressourcen an den Nass-Span-Hammermühlen entwickelt. Durch die Optimierung der Steuerung an den Anlagen erreicht Pfeifer allein in Uelzen eine beträchtliche Reduktion des Energiebedarfs und somit der Stromkosten. Zusätzlich verspricht die Übertragung des Know-hows auf die anderen Standorte der Gruppe enormes Energie-Einsparungspotenzial, wie die beiden Geschäftsführer Ewald Franzoi (Pfeifer Holding) und Gernot Hormeß (Pfeifer Holz Uelzen) bei der Pokalübergabe betonten.

Der von Pfeifer neu eingeführte Wanderpokal für innovative Ideen ging gleich im ersten Jahr an den Standort Uelzen – von links: Verwaltungsleiterin Christin Weding, Werksleiter Tobias Keller, Geschäftsführer Ewald Franzoi, Elektriker Michael Christoph, Geschäftsführer Gernot Hormeß, Technischer Assistent Karsten Gottschalk

 
 

Palettenspende für Einsatzkräfte

Beherztes Engagement zeigte die Uelzener Werksleitung auch beim großen Hochwasser rund um den Jahreswechsel 2023/24. Pfeifer spendete den Einsatzkräften des Technischen Hilfswerks eine Ladung Paletten für den Transport von Sandsäcken, welche als Hochwasserschutz in der Region verbaut wurden.